2016: Sizanani Outreach

Ziel dieses Projektes ist es Waisenkindern in Südafrika Bildung und Chancen zu geben.

Die Schwerpunkte der Arbeit mit den Waisenkindern und Familien sind:

  • Aufklärung, Beratung und Tests bezüglich HIV / Aids, auch in Schulen und Gemeinden

  • Unterstützung bei der Beantragung von Papieren, wie Geburtsurkunden und Ausweisen, um Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen und um dafür zu sorgen, dass die Kinder die finanzielle Unterstützung, wie z. B. Waisenrente vom südafrikanischen Staat erhalten

  • Kauf von Schuluniformen und -materialien, um den Kindern den Schulbesuch zu ermöglichen Nkosazana im Gespräch mit einem Waisenkind

  • Finanzierung des Essen in der Schule

  • Kauf von Essenspaketen, die u. a. Grundnahrungsmittel, wie Bohnen, Mais, Öl, Seife u.v.m. enthalten

  • Betreiben eines zum SOP gehörenden Waisenhauses mit ca. 30 Waisenkindern

  • Schulungen im Anlegen und Unterhalten von Gärten zur Selbstversorgung sowie der

  • Neubau und/oder Reparaturen (mit Hilfe der Familien) von Hütten bzw. Häusern

Geleitet wird das “Sizanani Outreach Programm“ von Sr. Ellen (mit bürgerlichem Namen Dr. Maria Lindner, Allgemeinmedizinerin).

Mrs. Nkosazana Dlamini-Haas ist für den Einsatz der ca. 60 Caregiver und Sozialarbeiter verantwortlich.

Detaillierte Informationen über unsere neuen Projektpartner finden Sie auch unter:

http://www.sizananioutreach.org/

2015: Nosso Lar

Projeto Nosso Lar 

Brasilien ist ein Land mit traumhaften Stränden, modernen Metropolen, pulsierenden Rhythmen und lebensfrohen Menschen. Mit seinen vielfältigen kulturellen Schätzen, seiner atemberaubenden Natur und den offenen Menschen ist es ist ohne Zweifel eines der interessantesten Länder unserer Erde. Immer mehr Brasilianer haben in den letzten Jahren den Aufstieg in die Mittelschicht geschafft. Das ist eine Seite des größten Landes Südamerikas.

Die andere Seite ist geprägt von Armut, Gewalt, Drogenmissbrauch und schlechter Bildung. Davon ist besonders der trockene Nordosten des Landes betroffen. Unter den Problemen leiden in hohem Maße die Familien in den Armutsvierteln. Dort sind die Kinder häufig traumatisierenden Gewalterfahrungen ausgesetzt und es wird ihnen wenig Wertschätzung entgegen gebracht. Aufgrund des schlechten Bildungssystems sind viele von ihnen Analphabeten.

Um diesen Problemen entgegenzuwirken gründete das Ehepaar Edivania Carvalho und Helio Alves vor über zehn Jahren das Projekt Nosso Lar (Unser Zuhause) und engagiert sich für ca. 120 Kinder im Elendsviertel Tiradentes der Stadt Juazeiro do Norte im Bundesstaat Ceará.

Das Projekt bietet den Kindern die Möglichkeit an einer Reihe von Kursen teilzunehmen und diese selber mitzugestalten. Voraussetzung der Teilnahme am Projekt ist der regelmäßige Schulbesuch an der örtlichen Schule.

Ein großer Pfeiler des Projekts sind die Alphabetisierungs- und Nachhilfekurse in denen die Kinder Rechen-, Lese- und Schreibfertigkeiten erlernen und verbessern können. Des Weiteren werden neben Handarbeitskursen zudem Musik-, Tanz-, Theater- und Capoeriakurse angeboten. Dem Projekt ist es ein großes Anliegen den Kindern in den Kursen auch soziale Kompetenzen zu vermitteln. Die Betreuer achten daher sehr auf einen respektvollen Umgang miteinander und auf ein gewaltfreies Auseinandersetzen mit Problemen.

Bei vielen regionalen Veranstaltungen und kirchlichen Festen treten die Kinder des Projektes mit ihrem Chor oder der Tanz- und Theatergruppe auf und präsentieren voller stolz ihr Können.

Ein weiteres Merkmal des Projektes ist die psychologische Betreuung bei denen die Kinder traumatische Erfahrungen und familiäre Probleme aufarbeiten können. Zudem werden drogen- und gewaltvorbeugende Maßnahmen durchgeführt, um den Kindern spielerisch Wissen und Handlungsstrategien zu vermitteln.

Im Projekt erhalten die Kinder täglich ein Mittag- und Abendessen sowie eine kleine Zwischenmahlzeiten, da viele von ihnen zuhause nicht die Möglichkeit haben regelmäßige Mahlzeiten zu sich zu nehmen.

 

Die diesjährigen Spendeneinnahmen kommen dem Tanz- und Theaterkurs des Projektes zu. Da ein wichtiger Spender dieses Jahr weggebrochen ist, benötigt der Kurs dringend Geld, um den Tanz- und Theaterlehrer zu bezahlen und neue Materialien zu besorgen. Nur so kann der Kurs fortgeführt werden.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden sich auch auf der Website des Aktionskreises Pater Beda. Der Aktionskreis unterstützt bereits seit vielen Jahren verschiedene Projekte in Brasilien im Kampf gegen Armut und soziale Ungerechtigkeit. (http://www.pater-beda.de/projekte/nosso-lar/)

 

 

2014: Burkina - Belm

Unter dem Motto "Bildung, Gesundheit, sauberes Trinkwasser" fördert die Burkina-Faso-Initiative aus Belm bei Osnabrück seit 1980 Entwicklungsprojekte in Westafrika, insbesondere in ländlichen Regionen. Im Partnerort Samando im Südosten Burkina Fasos ist Anfang 2014 der Startschuss für den Bau einer weiterführenden Schule gefallen.

Das Hunteburger Open Air hilft dabei, dass die Klassenräume schnell realisiert werden können, dass junge Leute eine echte Perspektive in ihrer Heimat haben und nicht in große Städte oder ins Ausland abwandern müssen. Bei den Bauarbeiten helfen die Dorfbewohner mit, schaffen unter anderem Wasser, Sand und Kies für die Produktion der Steine heran. Die Unterstützung aus dem Osnabrücker Land ist für den Kauf der Baustoffe und des Mobiliars erforderlich. Die Kommunen in Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, können das aus eigener Kraft nicht bezahlen. Wenn das Schulgebäude fertig ist, schickt der Staat Lehrer. In Samando hat die Burkina-Faso-Initiative Belm seit 2005 bereits eine Grundschule und ein Gesundheitszentrum finanziert.

Mehr Infos im Internet auf www.burkina-belm.de.

2013: Toto Love

 

Toto Love gibt es seit dem 16.12.2005. Es handelt sich um ein Waisenhaus in Kenya, in dem etwa 16 bis 20 Kinder von zwei Hausmüttern betreut werden.

In nächster Zeit soll ein neues Haus gebaut werden, aber dazu muss zuerst noch ein neues Grundstück gekauft werden. Das neue Grundstück ist auf den Bildern unten zu sehen und die Investition dafür beträgt etwa 13.000€.

Zur Website

 

2012: Bildung schafft Arbeit

Das Bildungszentrum der Ev.-luth. Kirchenkreise Durban und Umngeni in der südafrikanischen Provinz KwaZulu Natal wird jungen Menschen die Möglichkeit bieten, sich in einem dem südafrikanischen Markt angepassten Berufsfeld zu qualifizieren, um eine deutlich verbesserte Chance auf Arbeit oder selbstständige Beschäftigung zu erlangen.

In der Endstufe werden jährlich ca. 60 junge Frauen und Männer an den Ausbildungsbildungsprogrammen teilnehmen.

Das Bildungszentrum knüpft damit lückenlos an den seit 1992 bestehenden „Bildungsfonds“ der vier Partnerkirchenkreise Durban, Melle, Pirna und Umngeni an, mit dem der Schulbesuch von Kindern und Jugendlichen unterstützt wird.

2011: Bildung befreit Menschen

Das Projekt, das vom Gymnasium Damme seit 1984 unterstützt wird, ist der Comedor Wisllita in La Paz, Bolivien. Es ist ein Sozialprojekt im Armenviertel Pampahasi, das besonders die Kinder und Jugendlichen unterstützt, die sonst keine Chance hätten, die Schule erfolgreich zu durchlaufen. Damit bietet es Hilfe zur Selbsthilfe, denn Schulbildung ist die einzige Möglichkeit, später geregelte Arbeit zu finden und so den Teufelskreis der Armut zu durchbrechen.

 

Die Leiterin Mercedes Valdivia und ihr Team setzen folgende Schwerpunkte:

  • Verpflegung der 80 bedürftigsten Kinder der Schule Delia Gambarte de Quezada. Morgens bekommen die Kinder ein Frühstück, bestehend aus einem Becher Milch und einem Brötchen, dann gibt es ein vollwertiges Mittagessen. Diese Grundversorgung soll sicher stellen, dass die Kinder sich normal entwickeln können, denn Mangelernährung führt zu körperlichen und geistigen Schäden.
  • Schulkindergartengruppe für Kinder, die, bedingt durch Fehl- und Mangelernährung, nicht schulreif sind und ohne spezielle Förderung den Anforderungen der Schule nicht gewachsen wären.
  • Hausaufgabenbetreuung und Nachhilfe zur gezielten Unterstützung von Kindern und Jugendlichen mit Lernproblemen auf Grund der häuslichen Situation.
  • Jugendtreff, der die Jugendlichen von der Straße holt; hier liegt der Schwerpunkt auf Suchtprävention (Alkohol und Drogenmissbrauch sind ein großes Problem bei der indigenen Bevölkerung Boliviens) und Gewaltprävention
  • Kunsthandwerkstatt – die Kinder und Jugendlichen bemalen Stofftaschen, nähen Kalender und fertigen Karten, die verkauft werden, um die Arbeit des Comedor zu unterstützen; damit können die Teilnehmer selbst etwas zu ihrem Unterhalt beitragen und werden nicht zu Almosenempfängern degradiert – ein wichtiger Beitrag zum Aufbau einer positiven Selbstwahrnehmung und eines gesunden Selbstbewusstseins.
  • Elternarbeit: viele Eltern, besonders Mütter, brauchen Unterstützung zur Bewältigung des Alltags (Analphabetismus), die sie nach Möglichkeit bekommen.

 

Gegenwärtig gibt es zusätzliche Probleme, verursacht durch Erdrutsche nach schweren Regenfällen:

  • 6.000 Menschen sind obdachlos, darunter viele Teilnehmer des Programmes
  • Das Gebäude des Comedor ist beschädigt: es gibt Wandrisse im Essraum
  • Das Gebäude ist zur Zeit nicht nutzbar
  • Die Kinder (95 statt 80) werden im Hof versorgt

 

Hilfe ist nötiger denn je!

2010: Creche Bom Samaritano

Kindertagesstätten des Barherzigen Samariters

Am Rande der Millionenstadt Curitiba im Süden Brasiliens leben, wie in vielen anderen Großstädten der Welt auch, viele arme Menschen, die jeden Tag hart um ihr Überleben kämpfen. Die Mütter arbeiten als Putz- oder Waschfrauen in den Häusern bessergestellter Familien, die Männer als ungelernte Arbeiter auf dem Bau oder irgendwo in einer Fabrik, sofern sie denn eine Arbeit finden. Der Lohn reicht trotzdem kaum aus, um die Familie zu ernähren. Dazu kommen viele andere soziale Probleme wie Alkohol, Streit und Schlägereien.

Die Kindertagesstätten haben es sich zur Aufgabe gemacht, Kinder armer Familien, die hier am Stadtrand leben, einen „Platz“ zu geben. Während Vater und Mutter einer Arbeit nachgehen – oft sind es auch alleinerziehende Mütter – verbringen die Kinder den Tag in einer der Kindertagesstätten. Hier bekommen sie eine einfache aber gute Verpflegung und die notwendige Betreuung und Anleitung, ihrem Alter entsprechend.

Am Stadtrand sind alle Straßen „schmutzig“. Hier hat der „Schmutz des Lebens“ sein Zuhause und zugleich einen guten Nährboden. Viele Kinder verbringen den ganzen Tag auf der Straße und wachsen im „Schmutz der Straße“ auf. Damit ist das Leben dieser Kinder leider oft schon vorprogrammiert: Prostitution bei den Mädchen, die Berührung mit Drogen und damit der Weg in die Kriminalität.

So ist es wichtig die Kinder vom „Schmutz der Straße“ fern zu halten und sie sinnvollen an die Hand zu nehmen und zu fördern. Die Kindertagesstätten wollen den Eltern bei dieser wichtigen Aufgabe helfen.

Die Kindertagesstätten Bom Samaritano I u. II haben Platz für 370 Kinder. Gut wäre es, wenn es mehr sein könnte, denn an Kindern fehlt es am Stadtrand nicht. Aber diese Kinder haben die Chance, einen guten Tag zu verleben und zugleich die Motivation und Förderung für ein hoffentlich besseres Leben zu erhalten.

2009: Der Sämann

Unterstützung einer Kindertagesstätte in Sao Paolo Brasilien.

Nähere Infos unter www.der-saemann.de .

2008: faena-Peruhilfe

Bei der faena-Peruhilfe geht es um eine Schule, in der mit unserer Hilfe an zwei Tagen der Woche 105 Essensportionen für die Schüler und Schülerinnen des 1. bis 6. Jahrgangs bereitgestellt werden kann.

2007: Caritas-Tageseinrichtung "Antoschka"

Das "Antoschka" ist eine Caritas-Tageseinrichtung für Sozialwaisen und Straßenkinder in Astraschan/Russland. 25 Kinder von 6 bis 15 Jahren erhalten hier eine Chance der gesellschaftlichen Wiedereingliederung.

Viele von ihnen haben seit Jahren keine Schule besucht, können zum Teil weder lesen noch schreiben. Sie lernen sich wieder regelmäßig zu duschen und gepflegt zu kleiden, sich satt zu essen, ihre in ihnen steckenden Fähigkeiten neu zu entdecken und auszuprobieren. Holzwerkstatt, musikalische und künstlerische Begleitung stärken ihr Selbstbewußtsein und fördern die Entwicklung sozialen Verhaltens untereinander. Es ist das Ziel des engagierten Teams aus Pädagogen und Kinderpsychologen die Kinder auf einen regelmäßigen Schulbesuch vorzubereiten und ihnen eine Lebensperspektive in ihrem bis dahin scheinbar hoffnungslosen Lebensalltag zu ermöglichen.

2006: Suppenküche in Südafrika

Wichtig ist dem Hunteburger Open-Air immer der gute Zweck gewesen. Auch in diesem Jahr konnte ein Projekt gefunden werden: Der Erlös geht 2006 nach Südafrika. Kontakt dahin ist schon im letzten Jahr durch Susanne Koch aus der Kirchengemeinde Arenshorst entstanden, die mit einer Delegation von sechs Arenshorstern im letzten Jahr direkt vor Ort war. Dort haben sie eine Suppenküche besichtigt, wo arme Familien die Möglichkeit bekommen wenigstens ein bis zweimal pro Woche warm zu essen.

Mit dem Geld soll eine weitere Suppenküche entstehen in einem anderen Teil der Stadt. Dafür werden große Töpfe benötigt und natürlich die Zutaten, die selbst angebaut werden sollen oder von Händlern vor Ort gekauft werden können. So bekommen die Familien - vor allem die Kinder - etwas zu essen, was in der Region nicht einfach selbstverständlich ist.

2005: Waisenkinder in Bolivien

Dieses Jahr wird der Erlös über unsere Kontaktperson Gerald Holitschke nach Bolivien gehen. Dieser möchte dort das Zentrum "Sigamos" unterstützen. Es ist die einzige Vereinigung für behinderte Kinder im Gebiet Sacaba. Außerdem ist es das einzige Projekt, welches die Möglichkeit hat schwer behinderte Kinder zu betreuen.

Waisenkinder in Bolivien

2005 kümmerte sich das Zentrum um 20 Kinder und zehn die zu Hause wohnen. Es gibt eine starke Nachfrage nach neuen Plätzen, daher arbeitet man an der Vergrößerung des Projektes um die Kapazitäten zu erweitern und um eine bessere Behandlung in den ärmsten Gebieten anzubieten.

Außerdem beteiligt sich das Zentrum an der Erziehung und Ausbildung, dazu zählt die Betreuung durch Physiotherapie, Fonoaudiologie, Allgemeinmedizin unter der Mitwirkung von Spezialgebieten wie: Traumalogie, Neurologie, Kinderheilkunde und Augenheilkunde.

2004: Aids-Waisen in Südafrika

Mit dem Erlös des Hunteburger Open Airs 2004 wird das Kinderentwicklungs- und Unterstützungsprojekt in Esigodini, Südafrika, unterstützt. Diese Organisation hat sich zum Ziel gesetzt, Aids-Waisen bei der Überwindung von Armut und Hunger zu helfen. Sie sollen in eine unbeschwerte und sichere Zukunft blicken können.

Aids-Waisen in Südafrika

Zur Zeit werden 80 Kinder betreut, 2005 steigt diese Zahl schon auf 150. Die Kinder besuchen die staatlichen Schulen und erhalten zusätzliche Förderung, damit sie einen Schulabschluss erreichen. Neben der schulischen Ausbildung steht aber auch die Befriedigung der sozialen und psychischen Bedürfnisse der Kinder im Vordergrund. Diese Aufgaben werden von Psychologen übernommen. So kann es gelingen, dass die Kinder ihre erlittenen seelischen Schäden verarbeiten und überwinden können, denn oft haben sie den langen und schmerzhaften Aids-Tod ihrer Eltern hautnah miterlebt. Damit ihnen nicht das gleiche Schicksal widerfährt, bekommen sie in dem Projekt Nahrung und Kleidung, eine 100%ige ärztliche Versorgung und Aufklärung.

2003: Kindertagesstätte "Creche Menino Jesus"

Schwester Rosa ist gebürtige Brasilianerin und die Kontaktperson zum Projekt 2003. Sie beschreibt Brasilien als Land der Gegensätze: Der Großteil der Bevölkerung ist in Brasilien sehr arm und die Arbeitslosigkeit ist hoch. Die Mission arbeitet nicht im Zentrum der Stadt, sondern größtenteils in den Peripherien. Sie setzen sich für Menschen ein, die nicht ihr Recht bekommen. Außerdem gibt es in Brasilien keine Sozialhilfe.

Die Mission hat zwei Kindertagesstätten und ein Straßenkinderhaus (die Kindertagesstätten sind in Camprina de la Goa und Maringa und das Straßenkinderhaus ist in Maringa). Maringa liegt im Südosten von Brasilien, südöstlich von San Paulo. Dort im Straßenkinderhaus sind 230 Kinder zwischen 7 und 16 Jahren.

Der Erlös des diesjährigen Hunteburger Open-Airs unterstützt die Kindertagesstätte "Creche Menino Jesus" (kirchliche Einrichtung). Dort leben 260 Kinder, obwohl die Tagesstätte ursprünglich für 80 Kinder gedacht war. Teilweise kommen die Kinder schon als Babys dorthin, sodass die Mütter die Möglichkeit haben zu arbeiten. Die Kinder, die von der Straße geholt werden, sehen oft schon sehr alt aus. Sie haben schon viel auf der Straße gelernt, allerdings können sie nicht lesen und schreiben. Da die Kinder oft sehr aggressiv sind, müssen sich Psychologen und Pädagogen mit den Kindern beschäftigen. Auch die Musik ist hierbei sehr wichtig. Mit sieben Jahren müssen die Kinder dann zur Schule, damit sie eine vernünftige Schulbildung bekommen.

Die Kinder in der Creche bekommen Essen, eine richtige Wohnung zum leben, sie dürfen zur Schule, haben Zeit zum Spielen und können mit der Schulbildung hoffnungsvoll in die Zukunft blicken. Da die Creche sehr klein ist, muss auch ein neues Grundstück gekauft werden. Fünf Jahre hat es gedauert bis das ganze Geld aufgetrieben werden konnte, denn die Kosten für den Bau betragen 400.000 Euro!

Das Hunteburger Open-Air unterstützt bei diesem Projekt den Kauf von Materialen, die für Bildung und Nahrung benötigt werden.

2002: Sozialprojekte in Südafrika

Sozialprojekte in Südafrika

Der Erlös 2002 war für ein Projekt in Südafrika bestimmt. Es konnte in Oakford ein Kindergarten, eine Grundschule, ein Gymnasium und eine Altenpflegstation unterstützt werden. Der Einsatz gilt dort besonders Kindern und Aidswaisen, die eine Möglichkeit zu einer vernünftigen Schulbildung bekommen sollen.

2001: Schulprojekt "Shishu Mandir"

In dem indischen Kinderheim mit angegliederter Sonderschule bekommen Kinder, die täglich mit Armut und Krankheit konfrontiert werden, eine gute Schulausbildung. Sie erhalten hier zusätzlich noch Kleidung, warme Mahlzeiten und medizinische Hilfe. Da das Projekt privat finanziert wird, sind sie auf fremde Hilfe angewiesen.

Durch das Open-Air konnte ein Bus gekauft werden, der für den reibungslosen Betrieb im Kinderheim und in der Schule unersetzlich ist. Hiermit werden Kinder, die weiter entfernt wohnen abgeholt. Doch er dient auch als Transportmittel zu Veranstaltungen, wo Kinder die Möglichkeit bekommen gegen andere Schule ihr Talent zu beweisen.

2000: Blindenschule in Tansania

Mit der Einrichtung "Trente" in Tansania haben viele blinde Waisenkinder ein Zuhause gefunden. Sie erlernen hier in einer rund siebenjährigen Ausbildung nicht nur die Blindenschrift, sondern werden zusätzlich noch in anderen Fächern unterrichtet.

1999: Hilfe für Maya-Frauen in Guatemala

Mit dem Erlös des fünften Open-Airs konnte eine Fraueninitiative in Guatemala unterstützt werden. Ein mobiler medizinischer Versorgungsdienst und eine Schule wurden eingerichtet, die als hauptsächliches Ziel die Verbesserung der Lebensbedingungen von Frauen und ihren Familien in ländlichen Gebieten haben.

1998: Menschen in verlassenen Bergdörfern

Menschen in verlassenen Bergdörfern Portugals

In Portugal in den verlassenen Bergdörfern konnte durch die Unterstützung des Hunteburger Open Airs eine Altentagesstätte errichtet werden. Hier werden alte Menschen gepflegt und ihnen wird bei den allernotwendigsten Bedürfnissen geholfen.

Die Hauptprobleme in dieser Gegend werden hervorgerufen durch Arbeitslosigkeit, kinderreiche Familien, soziale Unsicherheit und Überalterung der Bevölkerung.

1997: Kindertagesstätte in Cusco

Bei dem Projekt "Mittagstisch für Straßenkinder" in Cusco (Peru) wurde den Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit geboten eine vernünftige Schulbildung zu erlangen. Hierfür wurde Schul- und Lehrmaterial benötigt. Weiterhin wird dafür gesorgt, dass die Kinder regelmäßig nahrreiche Mahlzeiten bekommen.

1996: Der Sämann

Straßenkinder in Sao Paulo

Eine Kindertagesstätte in Brasilien, gegründet von den Eheleuten Fátima und Wilson Alves, soll Straßenkindern eine neue Heimat schenken. Hier sollen Kinder gefördert werden, indem sie eine Bildung bekommen und mit Selbstvertrauen aufwachsen können. Viele Kinder, die in der Kindertagesstätte, der sogenannten Creche, leben und dort vieles lernen, wurden von ihren Eltern verstoßen oder bekommen zu Hause keine Mahlzeiten und keine Geborgenheit. Das Projekt kann nur durch Spenden aufrecht erhalten werden.

Nähere Infos unter www.der-saemann.de .

1995: Aidswaisenkinder in Uganda

Aidswaisenkinder in Uganda

Durch das erste Hunteburger Open Air konnte Aidswaisenkindern aus Uganda eine neue Familie und ein neues Zuhause gegeben werden. Pamela Chebii hatte durch die Unterstützung des Kolpingwerkes die Möglichkeit zwei Waisenkinder zusätzlich zu ihren eigenen Kindern aufzunehmen. Die zwei Aidswaisen Victor und Rosemary hatten innerhalb von zwei Jahren ihre Eltern durch die schreckliche Krankheit verloren und fanden bei Pamela ein gutes neues Zuhause.

Ein weiteres Beispiel ist der kleine Francis. Auch er verlor seine Eltern durch Aids. Lette Kossiva nahm den kleinen Jungen auf, der noch zwei weitere Geschwister im Dorf hat, und jeden Tag die Möglichkeit hat sie zu sehen.